P r ü f u n g s o r d n u n g
in der Weiterbildung in psychoanalytischer Paartherapie
am Institut für Paartherapie (IfP) e.V.

Voraussetzungen der Zulassung zur Prüfung

 

Externe Bescheinigungen

 

Kopie des Abschlusses der zugrundeliegenden psychotherapeutischen Weiterbildung oder eines Äquivalents.

 

Teilnahmebescheinigung/en über die Teilnahme an mindestens 24 Unterrichtseinheiten paartherapeutischer Supervision, welche die am IFP zugelassenen SupervisorInnen ausstellen.
Aus den Bescheinigungen müssen die Anzahl der supervidierten Paarsitzungen und die Durchführung von mindestens 80 Sitzungen Paartherapie in insgesamt drei oder mehr Fällen hervorgehen.

 

Diese Bescheinigungen sind bei der Anmeldung zur Prüfung vorzulegen.

 

 

Voraussetzung zur Zulassung

 

Teilnahme an neun Workshops innerhalb von mindestens drei Jahren mit insgesamt
84 Unterrichtseinheiten (UE) Theorie, 
60 UE Selbsterfahrung und
36 UE interner Super­vision.

 

Ein schriftlich dokumentiertes und auf einem Workshop vorgetragenes Referat.

 

Zwei Fallvorstellungen, die im Rahmen der Workshops supervidiert wurden.

 

 

Anmeldung

 

Die Anmeldung erfolgt schriftlich spätestens am Ende des der Prüfung vorangehenden Workshops.

 

 

Ablauf

 

Grundsätzlich findet die Prüfung im Rahmen der Teilnahme an einem kompletten Workshop statt. Auf Antrag wird in begründeten Ausnahmefällen und nach Genehmigung durch den Ausbildungsausschuss die Prüfung separat während eines Workshops abgenommen. In diesem Fall wird nur eine im Voraus zu zahlende reduzierte Gebühr von 150 Euro erhoben. Diese Form beinhaltet die Prüfung und die Möglichkeit, an den Theorieveranstaltungen teilzunehmen. Die Übergabe der Urkunde und die Ver­abschie­dung von der Gesamtgruppe finden nach bestandener Prüfung im Ab­schluss­plenum statt.

 

In einem Kolloquiumsgespräch wird eine Paartherapie vorgestellt und dis­kutiert. Vier Wochen vorher ist dem IfP ein anonymisierter Fallbericht im Umfang von höchstens zehn Seiten in sechsfacher Ausfertigung oder als Word- oder Postscript-Dokument (PDF) einzureichen.

 

Das Kolloquium dient neben der Fallbesprechung dem gegenseitigen Austausch über Inhalte und Verlauf der Fortbildung und einer abschließenden Evaluierung.

 

Das IFP stellt im Anschluss ein qualifiziertes Zertifikat aus. Zusammen mit der dringenden Empfehlung, eine aufbauende familientherapeutische Fortbildung an einem Institut des Bundesverbandes Psychoanalytische Paar- und Familientherapie (BvPPF) zu absolvieren, stellt es den notwendigen fachlichen Nachweis für die Aufnahme als ordentliches Mitglied in den BvPPF dar. Näheres regelt die jeweils letzte Aufnahmeordnung und die Satzung des BvPPF. Ein Rechtsanspruch besteht nicht.

 

 

 

Stand:11.10.2012

Durchgesehene Auflage vom 25.11.2014