Das Tavistock-Modell in der psychoanalytischen Paartherapie.
Vortragende: Yvonne Czermak, Nestor Kapusta, Anita Schedl, Christa Liebscher, Wien
Zum Kurs und zur Buchung gelangen Sie über folgenden Link: https://bvppf.de/onlinekurse/
20 € (Studierende),
30 € (Kandidat:innen/BVPPF-Mitglieder),
40 € (alle anderen)
Dieses dreistündige Seminar richtet sich an psychoanalytisch orientierte Paartherapeut:innen und bietet eine praxisnahe Einführung in das Objektbeziehungstheorie basierte Tavistock-Modell der Paartherapie. Im Mittelpunkt steht das Verständnis der unbewussten Phantasien, projektiven Identifikationen und gegenseitigen Introjektionen, die Paardynamiken prägen.
Anhand klinischer Vignetten wird gezeigt, wie Therapeut:innen im Übertragungsfeld des Paares arbeiten können, um die zugrunde liegenden inneren Objekte und Beziehungsfantasien erkennbar zu machen. Ziel des Seminars ist es, Teilnehmende mit der Haltung und Methodik des Tavistock-Modells vertraut zu machen, ihre eigene Gegenübertragung als diagnostisches Instrument zu nutzen und die dialogische Dimension psychoanalytischer Paararbeit zu vertiefen.
Im Paar verdichten sich die inneren Konflikte des Einzelnen, die Dynamiken der Gruppe und die Strömungen der Gesellschaft
Was geschieht, wenn wir den Blick auf Paarbeziehungen erweitern – hinein in die Tiefen unbewusster Dynamiken, in gesellschaftliche Spiegelungen und in die komplexen Räume von Gruppen? Unser Workshop-Wochenende lädt Sie ein zu einer intensiven, erkenntnisreichen Reise durch zentrale Themen der modernen Paartherapie: von den verborgenen Verbindungen zwischen autoritären Strukturen und intimen Beziehungen über die Herausforderungen und Verheißungen offener Beziehungsformen bis hin zu den vielschichtigen Prozessen, die entstehen, wenn Paare Teil einer Gruppe werden. Im Zentrum stehen dabei nicht nur theoretische Konzepte, sondern vor allem das lebendige Verstehen klinischer Situationen: Wie wirken Spaltung, Projektion und Ambivalenz in Beziehungen? Warum können destruktive Dynamiken stabilisierend sein? Und wie verändert sich unser therapeutischer Blick, wenn wir Paare nicht nur dyadisch, sondern im erweiterten relationalen Feld betrachten? Freuen Sie sich auf ein Wochenende, das bekannte Perspektiven vertieft, neue Denkwege eröffnet und Raum für Austausch, Reflexion und gemeinsames Lernen bietet.
Das Tavistock-Modell in der psychoanalytischen Paartherapie.
Vortragende: Yvonne Czermak, Nestor Kapusta, Anita Schedl, Christa Liebscher, Wien
Zum Kurs und zur Buchung gelangen Sie über folgenden Link: https://bvppf.de/onlinekurse/
Am Samstag, den 7. März 2026, findet im Rahmen der neuen BVPPF-Online-Vorlesungsreihe ein Seminar zu Henry Dicks – seinem Weg vom Kriegspsychiater zum Begründer der objektbeziehungstheoretischen Paartherapie und der Frage, was Spaltung, Projektion und Ambivalenzintoleranz in totalitären Systemen mit kollusiven Paardynamiken verbindet.
Den zweiten Block gestaltet Dr. Sabine Schwachula (IFP Frankfurt) mit einem vorbereiteten Diskussionsrahmen.
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